Das Hooksmeer

© St. Rohde

Das Hooksieler Binnentief, auch Hooksmeer genannt, ist ein 60 Hektar großes Binnengewässer in Hooksiel, einem Ortsteil der Gemeinde Wangerland im Landkreis Friesland im Norden von Niedersachsen.

In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Wasserwirtschaftsamt in Wilhelmshaven entschied die Landesregierung noch unter Ministerpräsident Ernst Albrecht eine in diesem Umfang noch nie da gewesene Landgewinnungsmaßnahme: die Aufspülung des mehr als 1600 Hektar großen Voslapper Grodens, einer Fläche, die der Größe der Insel Juist entspricht.

Von Norden und Süden her kommend zogen Arbeiter auf zwei Baustellen einen neuen, elf Kilometer langen Deich. Der holländische „Gouda“, der seinerzeit weltweit leistungsstärkste Saugbagger, pumpte in den folgenden dreieinhalb Jahren über 35 Millionen Kubikmeter Sand aus der Jade in Richtung Land. Die Kosten des Gesamtprojektes: rund 160 Millionen D-Mark. Parallel zu den Arbeiten wurden erstmals detaillierte Pläne für das neue Freizeitgelände in Hooksiel präsentiert.

Das Hooksmeer reicht vom Ortskern von Hooksiel bis zum Außenhafen an der Nordsee r. Durch eine Schleuse am Außenhafen besteht eine Verbindung zwischen dem Hooksmeer und der Nordsee. Der Binnensee ist von den Gezeiten unabhängig und verfügt über mehrere Sportboothäfen, eine Segelschule, einen Tretbootverleih, eine Surfbucht mit Surfclub, Surfschule und eine Wasserski-Anlage. Das Hooksmeer bietet somit beste Voraussetzungen zum Segeln, Surfen und Schwimmen.

Parallel zum Binnentief, nördlich, jenseits des Deiches, verläuft der Strand Hooksiel. Rund um das Hooksmeer erstreckt sich ein idyllisches Naherholungsgebiet (240 Hektar groß) mit grünem Wäldchen, Wanderwegen und einem der schönsten Sandstrände entlang der friesischen Festlandküste. Die „Schweinebucht“ (sie zieht sich vom Hooksieler Campingplatz bis zum Außenhafen) ist ein hervorragendes Revier für Kitesurfer.